Ihr Hautarzt Dr. Paulus Zenahlik

Neurodermitis

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Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, tritt meist schon im Kindesalter auf. Fast 90% der an Neurodermitis leidenden Menschen zeigen erste Symptome im Kleinkindesalter.

Neurodermitis ist keine „Krankheit“, vielmehr Folge einer anlagebedingten Besonderheit des Immunsystems. Das Immunsystem ist „wacher“ als das anderer Menschen. Dadurch kann es zu verstärkten Reaktionen des Körpers auf verschiedene Einflüsse aus der Umwelt kommen (Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Textilien, Salben u. a.). Die Hauterscheinungen bei Neurodermitis sind eine, der Heuschnupfen oder das Asthma eine andere typische Überreaktion des Immunsystems.

Die Symptome der Neurodermitis sind vielfältig und beginnen oft schon sehr früh. Der Milchschorf tritt um das 2. Lebensmonat auf, dauert etwa 1 bis 2 Monate und heilt, ohne die Säuglinge zu beeinträchtigen, folgenlos ab. Auch die etwas später auftretenden Ekzeme an den Streckseiten der Arme und Beine sind kaum störend und meist nur vorübergehend. Das Beugeekzem der Kleinkinder und Schulkinder geht im Gegensatz dazu mit oft quälendem Juckreiz einher und bedarf einer fachärztlichen Betreuung. Bei mangelnder oder falscher Behandlung kann sich das Ekzem auf den ganzen Körper ausbreiten und eine stationäre Aufnahme nach sich ziehen.

Behandlung = Hautpflege

Das wichtigste ist die Hautpflege mit den richtigen Salben, zusätzlich haben sich Öl- oder Salzbäder bewährt. Bei nässenden oder stark geröteten Ekzemen sollte man kurzfristig unverdünnte Kortisonsalben anwenden. Bei weniger roten Ekzemen, sowie bei Ekzemen im Gesicht oder an anderen empfindlichen Hautstellen, kann Ihnen ihr Hautarzt Immunsystem regulierende Kortisonersatzsalben verordnen. Diese Neuentwicklungen könnten auch über längere Zeit auf die Haut aufgetragen werden, ohne die Haut zu schädigen. Zusammen mit einer konsequenten rückfettenden Hautpflege kann der Juckreiz gemildert und die Ekzeme zur Abheilung gebracht werden. Wenig bewährt haben sich strenge Auslassdiäten oder die Einnahme von Allergietropfen, noch weniger die Durchführung von Allergietests vor Vollendung des 5.Lebensjahres.

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