Ihr Hautarzt Dr. Paulus Zenahlik

Besenreiser

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Ein kosmetisch besonders störendes Problem stellen die Besenreiser dar. Besonders Frauen beklagen, meist nach Geburten, das zunehmende Auftreten dieses Krampfadertyps. Dabei handelt es sich um in der Haut gelegene, feine Krampfäderchen, die je nach Durchmesser mehr rot (um 0,1 mm) oder mehr blau (bis 1 mm) erscheinen. Sie werden meistens von etwas größeren Nährvenen gespeist und fallen beim Hochlagern des Beines nicht zusammen.
Als Ursache für Besenreiser an den Beinen nimmt man meist eine erbliche Veranlagung für eine gewisse Venenschwäche an. Wie schon erwähnt, leiden Frauen , vor allem nach Geburten, viel häufiger an Besenreisern. Außerdem spielen fehlende Bewegung, einseitig stehende oder sitzende Berufstätigkeit, lange Autofahrten und Flugreisen sowie Bettlägerigkeit eine Rolle.

Am häufigsten findet man sie an der Innenseite der Unterschenkel, an der Innen- oder Vorderseite der Oberschenkel und an den Fußrändern. Besonders an den Unterschenkeln können sie über Jahre bestehen und dadurch mehr und mehr hervortreten. Dadurch wird die Haut über den Venen immer dünner, leicht verletzlich und manchmal bräunlich pigmentiert.

Besenreiser werden in der Regel durch Verödung behandelt. Dabei wird in die Gefäße eine Substanz eingespritzt, die eine kleine Entzündung hervorruft, wodurch die Besenreiser verkleben und abblassen. Feine Besenreiser bis 1 mm Durchmesser können auch mit dem Laser verschweißt werden. In meider Ordination führe ich meistens eine Kombination aus den beiden Behandlungsmöglichkeiten durch. Das heißt: zuerst Verödung und nach 6-8 Wochen Laserbehandlung.

Besenreiser sind zwar nur ein kosmetisches Problem, aber sie zeigen uns, dass die Veranlagung zu Krampfadern bestehen kann und dass vielleicht auch tiefere Venen Veränderungen im Sinne von Krampfadern aufweisen. Lassen Sie deshalb bei Vorliegen von Besenreisern die Venenfunktion kontrollieren.

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